DROHNENPARK Zentrale
Kaufentscheidung Micro-FPVJuli 20264 Kandidaten · 6 Quellen

Die Lücke zwischen Whoop und Dreizöller.

Vier Kaufentscheidungen, nicht vier Flugmodi. Gemessene Werte statt Herstellerangaben, zwölf Regler, und am Ende eine Bestellliste statt einer Prozentzahl.

Kaufempfehlung

Firefly 25MINI + 2"-Props

O4 Wide · ELRS 2,4 GHz · 122 mm · 99,5 g · ein Kauf, drei Betriebsarten
€ 336Rotorama · auf Lager · 6 € über dem 20PRO

Der 25MINI kann ein 20PRO werden — Props wechseln, 4S rein, fertig. Umgekehrt geht es nicht: 2,5"-Blätter passen physisch nicht in den 105-mm-Rahmen. Eine Option enthält die andere.

Deine drei Betriebsarten
  • 4S · 2"Punch-Setup. ~120 km/h, kein Betaflight-Eingriff, läuft auf deinen 680ern.
  • 3S · 2,5"Windtage und lange Runden. Bei 50 km/h Böen noch gutmütig, bis 12 Minuten.
  • 4S · 2,5" + Limit 80 %Beides gleichzeitig. Große Props, 4S-Druck, ein CLI-Wert.
Was du aufgibstDie letzten 10 % Schärfe in engen Kurven und etwas mehr Propwash, weil der Rahmen größer ist. Bei 40 Flugstunden nicht spürbar.

Erste, kürzere Fassung dieser Recherche: Kaufentscheidung Park-Ripper v1

Flotte

Wo die Lücke sitzt

Alle Quads im gleichen Maßstab, Rotorkreise nach echtem Radstand und Propdurchmesser gezeichnet. Zwischen 75-mm-Whoop und Dreizöller ist Platz — genau dort, wo der neue Quad hingehört.

100 mm

Der 25MINI kommt auf 150 mm Spannweite — 25 mm über dem 20PRO, aber 24 mm unter der Seeker 3 und bei nur 73 % ihrer Startmasse. Er ersetzt nichts, er füllt.

Kandidaten

Die Daten nebeneinander

Alle Preise von Rotorama, jeweils die O4-Variante mit ELRS. Firefly 16 und Flybee sind früh ausgeschieden — sie überschneiden sich mit der Meteor75 und liefern bei Wind nichts.

Firefly 25MINIFirefly 20PROFlybee 20Firefly 16
Preis€ 328,39€ 322,39€ 280,49€ 249,69
Radstand122 mm105 mm2" Toothpick88,5 mm
Propeller2520-3 · 2,5"2023-3 · 2"2015-2 · 2"40 mm · 1,6"
MotorROBO 1303 · 6000 KVROBO 1303 · 6000 KVROBO 1003 · 14800 KVROBO 1002 · 23500 KV
AIO / ESCGOKU F405 SE · 20 AGOKU F405 SE · 20 AGOKU F405 HD · 12 AGOKU F405 HD · 5 A
Akku3S 450–1000 · XT304S 450–750 · XT302S 550–750 · XT301S 450–750 · A30
Gewicht leer99,5 g99 g48 g36 g
Startmasse gewogen183 g · 3S 1000151 g · 4S 550
Vmax95 km/h120 km/h
Flugzeit gemessen7:45 – 8:006:003:30 – 6:30 *
Buzzer im FCjajaneinnein
GPS-Portja, Modul separatja, Modul separatneinnein
Stufe laut FlywooIntermediateAdvanced · AcroBeginnerBeginner

* Herstellerangabe. Die gemessenen Flugzeiten stammen aus einem Vergleichstest beider Firefly-Modelle mit O4 Lite bei vergleichbarer Akkuenergie — 3S 1000 mAh gegen 4S 720 mAh.

Messwerte

Wo die beiden auseinandergehen

Bei praktisch identischer Masse und identischer Elektronik entscheidet allein der Propeller. Die Scheibenfläche erklärt Wind und Effizienz, die Drehzahl erklärt das Tempo.

Höchstgeschwindigkeit

km/h · Herstellerangabe
20PRO 4S
120
25MINI 3S
95

Der 20PRO ist deutlich schneller — und das ist der einzige Vorteil, den du bei 40 Flugstunden noch nicht ausfliegst.

Flugzeit, gemessen

Minuten · gleiche Akkuenergie · O4 Lite
25MINI Cruise
~10:30
25MINI 3S
7:45
20PRO 4S
6:00

Rund 30 % mehr Airtime pro Pack. Bei deinem Stand ist Zeit in der Luft der größte Hebel für Fortschritt.

Scheibenfläche pro Propeller

cm² · bestimmt die Windstabilität
Seeker 3 · 3"
45,6
25MINI · 2,5"
31,7
20PRO · 2"
20,3
Meteor75 · 1,6"
12,6

Gleiches Gewicht, 56 % mehr Fläche. Ein Tester flog beide bei Böen um 50 km/h: der 25MINI blieb steuerbar und gutmütig, der 20PRO wurde schwer kontrollierbar.

Startmasse mit deinem Akku

Gramm · alle unter 250 g
Seeker 3
243
25MINI
178
20PRO
177

Zwischen den beiden Kandidaten liegt ein halbes Gramm. Der Größenunterschied ist reine Geometrie, keine Massefrage.

Betriebsarten

Was am Flugtag zur Wahl steht

Beim 25MINI sind das drei nutzbare Betriebsarten, beim 20PRO zwei — und zwei Kombinationen scheitern schlicht an der Geometrie. Probier sie durch.

Modell
Akku
Propeller
Vmax km/h
Flugzeit
Aufwand

Entscheidungshelfer

Zwölf Regler, eine Bestellliste

Verglichen werden vier Käufe, nicht vier Flugmodi. Wer den 25MINI bestellt, besitzt drei Betriebsarten und wählt sie am Flugtag — deshalb zählt für jedes Kriterium, was der Kauf in seiner besten Betriebsart kann.

Akkus

Was dein Bestand hergibt

Sechs 4S-Packs und ein HOTA 6S Ultra, der 1S bis 6S lädt. Für den 25MINI kommen 3S-Packs dazu — beim 20PRO wäre nichts nötig gewesen.

Lava II · 680 mAh · 95C

4 Stück · 4S · vorhanden
25MINI — nur mit Limit 80 %
20PRO — ideal, mittig im Fenster
×Flybee 20 — falsche Zellzahl
×Firefly 16 — falsche Zellzahl

Lava · 850 mAh · 100C

2 Stück · 4S · vorhanden
25MINI — nur mit Limit 80 %
20PRO — über Empfehlung, Cruise-Pack
×Flybee 20 — falsche Zellzahl
×Firefly 16 — falsche Zellzahl

3S · 550–750 mAh LiHV

nachzukaufen · XT30
25MINI — Acro und Freestyle
20PRO — der zahme Modus
×Flybee 20
×Firefly 16

3S · 1000 mAh LiHV

optional · XT30
25MINI — maximale Flugzeit
20PRO — zu schwer, wird träge
×Flybee 20
×Firefly 16

Bei 95C und 680 mAh stehen rechnerisch 65 A gegen rund 40 A Spitzenlast — reichlich Reserve. Vor dem ersten Flug prüfen, ob die Packs Standard-LiPo oder LiHV sind; bei HV die Maximalzellspannung in Betaflight auf 4,35 V setzen.

Quellenlage

Was die Tester berichten

Vier unabhängige Tester haben beide Modelle direkt gegeneinander geflogen, einer über zwei Wochen täglich, einer bei 50 km/h Böen. Dazu kommen Nutzerstimmen aus r/fpv und den Review-Kommentaren.

Oscar Liang · Review

Bevorzugt den 25MINI. Bei 26 km/h Wind sei er stabiler und ruhiger als der 20PRO. Auf 4S komme er richtig zum Leben — aber nur mit Motor Output Limit auf 80 %, sonst würden die Motoren schon bei 10 °C warm.

oscarliang.com · April 2026
Strandtest · 50 km/h Böen

Flog beide bei Sturmböen. Der 25MINI blieb gutmütig und leicht zu steuern, er nennt ihn den besten Wiedereinstieg nach zweieinhalb Monaten Pause. Der 20PRO sei im Wind noch kontrollierbar gewesen, aber nicht mehr das, was man wolle.

Vergleichsflug · gewogene Massen 183 g / 151 g
Zwei Wochen täglich

Sein Fazit nach zwei Wochen Dauertest: der 25MINI ist zum Cruisen gebaut, nicht zum Freestylen. Für reines Freestyle in dieser Größe würde er einen Oasis Flight 25, eine Seeker 3 oder eine Avian RC Icon greifen. Der 20PRO dagegen „freestylet wie ein Chef".

Langzeittest · zwei Wochen
Videotest · beide Kameras

Kein Jello, keine Stabilisierungsprobleme bei O4 Lite und O4 Pro. Der 25MINI fühle sich vorhersehbarer an. 4S hat er bewusst nicht getestet — die KV sei für 2,5" zu hoch, man riskiere die Motoren.

Vergleichstest · April 2026
r/fpv · zur Lautstärke

Drei Kommentatoren, dieselbe Antwort: keiner der beiden ist leise. Ein Nutzer formuliert es als „bei etwas Gas schreien beide". Für leises Fliegen empfohlen wurden stattdessen gedrosselte Tiny Whoops — namentlich die Meteor 75 Pro.

r/fpv · Juni 2026
Nutzer · 2,5" auf dem 20PRO

Hat 2,5"-Props auf einen 20PRO montiert. Ergebnis: Motorüberlastung und deutlich mehr Vibrationen. Der einzige Praxisbericht zu dieser Kombination — und er bestätigt, dass die Rahmengröße nicht verhandelbar ist.

Kommentar · Juni 2026

Wo sich die Quellen widersprechen

4S auf dem 25MINI

Einer meldet warme Motoren und rät zum 80-%-Limit. Einer hat aus Sorge gar nicht getestet. Einer flog drei Flüge mit vielen Vollgas-Punches — ohne jede Erwärmung, fand den Quad dabei aber kraftlos.

Konsequenz: kein Sicherheitsverbot, aber auch kein Gewinn. 3S bleibt die sinnvolle Wahl.

Lautstärke

Die Tester nennen beide leise — verglichen mit Fünfzöllern. Die Reddit-Kommentare nennen beide laut — gemessen an dem, was man in Nachbarschaft fliegen kann. Beides stimmt, es sind verschiedene Maßstäbe.

Konsequenz: für leise Sessions bleibt die Meteor 75 Pro dein Gerät.

Der Vier-Schrauben-Tausch

Flywoo verspricht drei Minuten, lötfrei. Stimmt für die Kameraeinheit. Aber jeder Rahmen hat einen eigenen Empfänger: du musst neu binden und in Betaflight nachkonfigurieren. Ein Tester legt sich dafür zwei Modelle im Sender an.

Konsequenz: praktikabel, aber kein Wechsel zwischen zwei Akkus.
Robustheit

Was ein Crash kostet

Nicht die Bruchfestigkeit entscheidet die Reparaturkosten, sondern die Bauart. Ein Rahmen mit einzeln verschraubten Armen ist in zehn Minuten repariert. Ein Unibody-Rahmen bedeutet: alles ablöten, umbauen, neu löten.

Empfehlung

Firefly 25MINI · 20PRO

BauartUnibody — Bodenplatte und Arme aus einem Stück Carbon, 2,5 mm
BruchfallArmbruch = neue Bodenplatte, kein Einzelarm
Aufwand4 Motoren ablöten, Stack umsetzen, 12 Lötstellen
SchutzAbnehmbare Seitenteile, verstärkte Frontstrebe, Softmounts

Flywoo bewirbt den verstärkten Frontarm ausdrücklich als Crash-Feature. Zwei Tester bestätigen den robusten Eindruck. Der Unibody ist steifer und leichter — aber im Schadensfall teurer als ein Rahmen mit Wechselarmen.

DeepSpace Seeker 3

BauartKlassisch — Arme einzeln verschraubt
BruchfallEin Arm, € 3,70, einzeln lieferbar
Aufwand4 Schrauben, kein Löten, ~10 Minuten
SchutzGrößere Masse = höhere Aufschlagenergie

Die billigste Armreparatur deiner Flotte. Dafür trifft sie mit 243 g Startmasse härter auf, und O4 Pro plus F722-Stack sind teurer, wenn es die Elektronik erwischt.

BetaFPV Meteor75 Pro

BauartSpritzguss PP, ein Stück, 7,7 g
BruchfallRahmen komplett, aber sehr günstig
AufwandMotorstecker abziehen — der Matrix-FC hat Steckplätze
SchutzDucts, 1S, geringste Aufschlagenergie der Flotte

Der mit Abstand crashfreundlichste Quad, den du hast. Kunststoff federt statt zu splittern, und ohne Löten ist der Rahmenwechsel eine Fingerübung.

DJI Avata 2

BauartGeschlossene Zelle mit integrierten Ducts
BruchfallKein Einzelteil — DJI-Service oder Care Refresh
AufwandEinschicken, 1–2 Wochen ohne Quad
SchutzDucts schützen im Normalfall sehr gut

Robust im Alltag, aber im Schadensfall die teuerste Maschine der Flotte: Ein Ersatz-Airframe liegt im dreistelligen Bereich. Die genaue Care-Refresh-Gebühr steht auf DJIs Gebührenseite.

Vier Schadensfälle, durchgerechnet

QuadErsatzteileArbeitKosten

Preise Rotorama und Herstellershops, umgerechnet und gerundet. Ein Propsatz sind 4 Blätter; Gemfan liefert 8 Stück je Packung, also zwei Sätze für € 3,29. Werte mit ~ sind aus vergleichbaren Artikeln geschätzt, nicht bestätigt — Motorpreise für Seeker 3 und Meteor75 Pro sowie die Avata-Servicegebühr konnte ich nicht direkt belegen.

Der teure Fall ist der Armbruch

Bei allen anderen Schäden liegt der 25MINI im normalen Rahmen. Nur beim Arm schlägt der Unibody durch: statt € 3,70 wie bei der Seeker 3 kostet es bis zu € 28 plus eine Stunde Lötarbeit. Das ist der Preis für die Steifigkeit.

Was das praktisch heißt

Leg dir die Bodenplatte nicht auf Vorrat, sondern das komplette Frame-Kit für € 28. Dann hast du im Bruchfall beide Platten plus Seitenteile und Kleinteile — und wenn du ohnehin auf 2" umbaust, ist es der Rahmen für die andere Betriebsart.

Die Konkurrenz

SpeedyBee Mario 25 Mini, Oasis Flight 25 und Avian RC Icon wurden von Testern als Freestyle-Alternativen genannt. Ersatzteilpreise dafür habe ich nicht geprüft — der Mario ist laut Test 10–15 g schwerer und ohne Softmounts.

GPS · später

Nachrüsten statt mitbestellen

Der GOKU F405 SE hat einen fertigen GPS-Port. Der Umbau ist in zwanzig Minuten erledigt — aber er lohnt sich erst, wenn du anfängst, außerhalb von Sichtweite zu fliegen.

Empfehlung

Jetzt nicht bestellen

Auf einem 99,5-g-Quad kostet jedes Gramm Ansprechverhalten — und du kaufst ihn für Punch. Für den Verlustfall im hohen Gras reicht der Buzzer im FC. GPS Rescue zahlt sich erst auf Distanzen aus, die die verdeckte ELRS-Antenne ohnehin nicht hergibt: rund 1,5 km bei 250 Hz.

Dann bestellst du es nach
  • Du fliegst über Feld oder Wald statt im Park
  • Du hast ihn einmal wirklich verloren
  • Du willst Position Hold als Netz
  • Zusammen mit den 3S-Akkus in einer Sendung

Die beiden Kandidaten bei Rotorama

Für den 25MINI

GOKU GM10 Nano V3.1

€ 19,79 auf Lager
  • Gewicht2,5 g
  • Maße12 × 16 × 4,5 mm
  • ChipM10050 · UBLOX · 10 Hz
  • Spannung3,3–5 V
  • AnschlussStecker · Kabel liegt bei
  • Kompassnein

Das V3.1 ist die Version mit Steckverbinder — das V3 hat nur Lötpads. Achte beim Bestellen auf die „.1".

Alternative

GOKU GM10 Mini V3

€ 20,49 auf Lager
  • Gewicht4,7 g
  • Maße18 × 18 × 4,8 mm
  • ChipM10050 · UBLOX · 10 Hz
  • Spannung5 V
  • Anschluss4-Pin 1,0 mm · Kabel nicht dabei
  • Kompassnein

Gleicher Chip, gleiche Leistung — nur größer, schwerer, 70 Cent teurer und ohne Kabel. Für diesen Quad kein Argument.

Was 2,5 g wirklich bedeuten

Quad leer
99,5 g
+ 4S 680er
~178 g
+ Nano V3.1
~181 g
+ Mini V3
~183 g
Grenze
250 g

Die 250-g-Grenze ist kein Thema — der Quad bleibt weit darunter. Relevant ist das Verhältnis: 2,5 g sind 1,4 % der Startmasse, 4,7 g sind 2,6 %. Auf einem Fünfzöller irrelevant, hier spürbar im Ansprechverhalten. Nimm das Nano.

Anschluss

  1. Freien UART findenDer FC hat neben RX, Buzzer und Kamera einen dedizierten GPS-Port sowie einen freien UART. Vier Leitungen: 5V, GND, TX, RX.
  2. Über Kreuz verkabelnTX am GPS geht an RX am FC, RX am GPS an TX am FC. Das ist der Fehler Nummer eins — bei vertauschten Leitungen bleibt die Satellitenzahl auf null.
  3. Ports-Tab in BetaflightAuf dem verwendeten UART die Sensor-Spalte auf GPS stellen, Baudrate 115200. Speichern und neu starten.
  4. Configuration-TabGPS-Feature aktivieren, Protokoll UBLOX, Baudrate 115200, Auto-Baud und Auto-Config an. Magnetometer aus — beide Module haben keinen Kompass.
  5. Fix im Freien prüfenDie gelbe PPS-LED bleibt dunkel, solange kein Fix steht, und blinkt sobald er da ist. Erster Fix dauert unter freiem Himmel ein bis zwei Minuten, drinnen nie.
  6. GPS Rescue zuletztErst einrichten, wenn Satellitenzahl und Home-Punkt zuverlässig stehen. Falsch konfiguriert ist Rescue eine Flyaway-Ursache, kein Rettungsnetz — in Ruhe testen, nicht am Kauftag.

Montage

Heckstrebe hinter dem Akku — die naheliegende Stelle beim 25MINI. Freie Sicht nach oben, weit weg vom Stack. Nachteil: bei Rückwärtscrashs die exponierteste Position.

Auf dem Oberdeck neben der O4-Einheit — geschützter und kürzere Kabelwege, aber näher an der VTX. Zwischen VTX und Modul gehört Abstand oder Kupferfolie, sonst stört die Sendeleistung den Empfang.

Unter dem Oberdeck — am besten geschützt, aber Carbon dämpft das Signal spürbar. Nur mit Aussparung sinnvoll.

Drei Dinge, die den Unterschied machen
  • Modul mit doppelseitigem Schaumklebeband entkoppeln, nicht hart verschrauben — Vibrationen stören den Fix.
  • Beschriftete Seite nach oben. Die Patch-Antenne strahlt nach oben; falschherum montiert dauert der Fix ewig.
  • Kabel mit einer Schlaufe verlegen und sichern. Ein an der Buchse gezogener Stecker reißt beim ersten harten Crash.
Bestellung

Was in den Warenkorb kommt

Ein Quad, ein zweiter Propsatz. Brille, Funke, Ladegerät und die 4S-Packs stehen bereits — damit fliegst du am ersten Tag im Punch-Modus.

Firefly 25MINI O4 Wide 3S ELRSRotorama · auf Lager
€ 328,39
Gemfan 2023-3 · 2" · 1,5 mm Welleschaltet den Punch-Modus frei
~ € 8
Gemfan 2520-3 · 2,5" Ersatzein Satz liegt bei
~ € 8
2× 3S 750 mAh LiHVerst nötig, wenn du den Ruhemodus willst
~ € 40
Nötig für Tag eins~ € 336
  • 4× Lava II 680 mAh 95C · für den Punch-Modus
  • DJI Goggles 3 · O4-kompatibel
  • DJI FPV Remote Controller 3
  • HOTA 6S Ultra · lädt 1S bis 6S
  • ND8-Filter, USB-Kabel und 2,5"-Props liegen bei
  • GPS bewusst nicht — GOKU GM10 Nano V3.1 für € 19,79 später nachrüstbar
  1. 2"-Props montierenVor dem ersten Flug. Damit läuft er ab Werk auf 4S wie ein 20PRO — ohne Betaflight anzufassen.
  2. Rates übernehmenDeine eingeflogenen Rates von der Seeker 3 als Startpunkt, dann ans kleinere Gerät anpassen.
  3. Betaflight nicht updatenEr kommt mit älterer Firmware. Ein Update setzt die Konfiguration zurück — solange er sauber fliegt, lass es.
  4. Buzzer testenVor dem ersten Flug über hohem Gras auslösen und hören, wie weit er trägt.
  5. Windtag kommt2,5"-Props drauf, 3S rein. Das ist der Moment, für den du 6 € mehr bezahlt hast.
  6. Später: 4S mit 2,5"Motor Output Limit auf 80 %, Motortemperatur nach jedem Flug prüfen. Beide Welten in einer Betriebsart.